| Programm | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Inhalte der einzelnen Vorträge | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Psychoonkologie im C/L Dienst Barbara Sperner-Unterweger Univ. Klinik für Psychiatrie, Innsbruck Das Seminar soll einen Überblick über die psychoonkologische Arbeit mit PatientInnen und ihren Angehörigen bieten, wobei durch Falldarstellungen auf die Charakteristika der therapeutischen Interventionen genauer eingegangen wird. Ein weiterer Schwerpunkt stellt die interdisziplinäre Zusammenarbeit dar, denn „gelungene“ psychoonkologische Arbeit muss in einem onkologischen Gesamtkonzept integriert sein und auf einem regen interdisziplinären Austausch zwischen den verschiedenen Berufsgruppen basieren. Neben den Bedürfnissen der „somatischen“ BehandlungskollegInnen sollen auch die notwendigen Basisbedingungen für psychoonkologisches Arbeiten im Cl-Dienst diskutiert werden. |
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| Strukturqualität in psychiatrischen, psychosomatischen,
psychologischen und psychotherapeutischen Konsiliar-Liaison-Diensten Angelika Rießland-Seifert 1. Psychiatrische Abteilung mit Zentrum für spezielle psychiatrische Therapie und Psycho somatik, Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartnerhöhe - Otto-Wagner-Spital, Wien In diesem Seminar wird zunächst der Begriff der Strukturqualität und ihre Bedeutung speziell im Kontext von Konsiliar-Liaison- Diensten erklärt. Im ersten theoretischen Teil werden folgende Strukturparameter erläutert: die beteiligten Berufsgruppen, ter erläutert: die beteiligten Berufsgruppen, die verschiedenen möglichen Arbeitsmodelle wie Konsiliar-, Liaison- oder Kontraktmodell und die innere Organisation von CL-Diensten mit Team- und Zeitstruktur. Die notwendigen Qualifikationen und Anforderungen an die Mitarbeiter werden ausgeführt, auch am Beispiel von Basis- und Weiterbildungscurricula. Weitere Themen sind die Personalausstattung, die Positionierung im Krankenhaus im hierarchischen und räumlichen Sinn, die räumliche und technische Ausstattung, die Dokumentation und Administration von CL-Leistungen sowie die Einbettung von CL-Teams in umgebende Systeme. Im zweiten praktischen Teil werden die Teilnehmer herangeführt, sich selbst am Aufbau eines CL-Dienstes unter Beachtung einer ausreichenden Strukturqualität zu beteiligen. |
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| Die Psychosomatik in der Kardiologie Manfred Stelzig Univ. Klinik für Psychiatrie, Christian Doppler-Klinik, Salzburg Die SeminarteilnehmerInnen werden einerseits mit der Diagnostik der unterschiedlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, andererseits mit den psychosomatischen Entstehungsbedingungen vertraut gemacht. Diese Krankheitsbilder sind nur durch ein umfassendes Therapiekonzept zu korrigieren, das sowohl eine psychopharmakologische Behandlung, als auch eine Psychotherapie und eine kontinuierliche Patientenedukation, im Sinne der Lebensstiländerungen beinhaltet. Die verschiedenen Studien dazu werden vorgestellt. Da c. 40% der kardiologischen PatientInnen auch an einer seelischen Störung leidenca. 20% an einer Major Depression- wird auf die medikamentöse Therapie mit Antidepressiva, auf Wirkung und mögliche Nebenwirkungen speziell eingegangen. Weiters werden die TeilnehmerInnen über die Prävalenzzahlen, die Kosten-Nutzen- Rechnungen und die rechtlichen Aspekten der Nichtbeachtung dieses wichtigen Behandlungsteils unterrichtet. |
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| Somatoforme Störungen im C/L Dienst Univ. Prof. Dr. Martin Aigner Univ. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Wien |
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| Traumaspezifische Interventionen im C/L Dienst Manuela Werth Univ. Klinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie, Innsbruck Medizinisches Personal ist häufig mit PatientInnen in Krisensituationen u/o nach traumatischen Ereignissen konfrontiert. Daraus ergibt sich unter traumaspezifischen Gesichtspunkten die Notwendigkeit des adäquaten Umgangs mit den PatientInnen. Das Seminar wird Ihnen zunächst ein Überblick über Krisenmanagement und Psychotraumatologie in der Medizin geben. Dabei werden folgende Themen vorgestellt und vertieft: - wie werden die Begriffe Krise, Trauma definiert? - was ist eine traumatische Erfahrung? - wie werden traumatische Erfahrungen verarbeitet? - welche Ereignisse können traumatisieren? - Akute Belastungsreaktion, Posttraumatische Belastungsstörung infolge körperlicher Erkrankungen, operativer Eingriffe und notwendiger medizinischer Behandlungen (z.B. aufgrund von auffälligem Befund) Anhand von Fallbeispielen/Rollenspielen wird der Anhand von Fallbeispielen/Rollenspielen wird der Umgang mit PatientInnen in Krisensituationen und traumatisierten PatientInnen demonstriert werden. Ziel des Seminar ist, dass Sie Krisensituationen und die möglichen individuellen Verhaltensweisen, Stressreaktionen und Störungsbilder erkennen können, um daraus für Ihren Arbeitsalltag hilfreiche Handlungsmaßnahmen ableiten zu können, wodurch Sie mehr Sicherheit im Umgang mit Krisen im Berufsalltag bekommen sollen. |
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| Ökonomische Aspekte im C/L Dienst Mag. Isolde Stieg Verwaltungsdirektion, Kosten- und Leistungsrechnung, LKH Innsbruck In einer Einführung wird den Seminarteilnehmer ein Grundverständnisüber die öffentliche österreichische Krankenanstaltenfinanzierung vermittelt. Darauf aufbauend wird dargelegt, welche betriebswirtschaftlichen Daten in einer Krankenanstalt zur wirtschaftlichen Entscheidungsfindung und Beurteilung vorliegen und herangezogen werden. Die Grundzüge einer Kalkulation werden erläutert. Ziel des Vortrages ist es, den Teilnehmern ökonomische Basisinformationen zu vermitteln und ein Grundgerüst zur „eigenen Vermarktung“ und Argumentationsgrundlagen für Verhandlungen zu bieten |
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| Krisenmanagement im Allgemeinkrankenhaus Barbara Schreiber Thurngasse 15a, Alsergrund, 1090 Wien Das Management im Das Management im Psychiatrisch- Psychotherapeutischen Konsiliar-und Liaisondienst im Allgemeinkrankenhaus ist eine sehr komplexe Herausforderung für alle MitarbeiterInnen. Die Situation eines rasch erforderlichen Krisenmanagements hat hier einen ganz besonderen Stellenwert. Im Seminar werden die einzelnen Begriffe anhand von dargestellten und auch von den TeilnehmerInnen „mitgebrachten“ Erfahrungen definiert und erklärt, die komplexen notwendigenÜberlegungen wie: Prioritätensetzung, Vermeidung von Selbst- / Fremdgefährdung, Umgang mit Aggression, Verbleib an der anfordernden Abteilung oder Verlegung an eine Psychiatrische Fachabteilung, Rechtsgrundlagen etc. und entsprechend zugehörige Handlungen erörtert und diskutiert. Konkrete Fallbeispiele (Suizidalität, der delierante Patient, ander psychische „Ausnahmezustände“) sollen zur praxisnahen Veranschaulichung gemeinsam bearbeitet werden. |
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| Beziehungsgestaltung zu MitarbeiterInnen somatischer
Teams und zu Patientinnen Gerald Suchar Univ. Klinik für Med. Psychologie und Psychotherapie, Graz Die CL-MitarbeiterIn ist nicht nur in Ihrer fachlichen Kompetenz gefordert, auch die Kooperation mit den somatischen Teams stellt eine Herausforderung dar. Dies betrifft vor allem die Team- oder ÄrztInnen zentrierte, aber auch die patientenzentrierte Zusammenarbeit. Anhand der bekannten Kooperationsmodelle und Arbeitsweisen in der CL Tätigkeit werden häufige Konflikte erörtert und Lösungsansätze diskutiert. Dabei soll auch auf die Triade CL-MitarbeiterIn-PatientIn-MitarbeiterIn des somatischen Teams und auf Loyalitätskonflikte eingegangen werden. Was macht die Besonderheit der Kontaktaufnahme, des Verlaufs und der Beendigung der Beziehung zu PatientInnen in der CL Tätigkeit aus? Erfahrungen aus ambulanten oder stationären Tätigkeitsbereichen sind Basis für diese Beziehungsgestaltung, sie erweisen sich jedoch nicht immer als ausreichend. Im Seminar geben die theoretischen Inhalte immer wieder Impulse zur gemeinsamen Diskussion zwischen TeilnehmerInnen und Referenten. |
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| Seminarbeschreibung Psychopharmakotherapie C/L -
Psychiatrie Hans-Bernd Rothenhäusler Univ. Klinik für Med. Psychologie und Psychotherapie, Graz Dieses Seminar dient der Einführung in die moderne Psychopharmakotherapie bei AllgemeinkrankenhauspatientInnen mit klinisch relevanten psychopathologischen Syndromen innerhalb eines konsiliar-liaisonpsychiatrischen Settings. Antidepressiva, Antipsychotika, Stimmungsstabilisierer bzw. Antimanika, Anxiolytika, Hypnotika und Antidementiva werden im Hinblick auf Substanzen, Wirkungen, Indikationen und Nebenwirkungen erörtert. Spezielle Behandlungsschemata (z.B. Grazer Therapieschemata beim nicht entzugsbedingten Delir [Rothenhäusler (2008) Psychosom Konsiliarpsychiatr 2:160-167]) bei häufigen psychischen Störungen im psychiatrischen Konsiliardienst wie Deliren, depressiven Störungen, Angststörungen, somatoformen Störungen, psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen [Rothenhäusler et al. (2008) Psychiatr Danub 20:301-309] werden unter Berücksichtigung des „Kompendium Praktische Psychiatrie“ [Rothenhäusler dium Praktische Psychiatrie“ [Rothenhäusler & Täschner (2007), Springer - Verlag Wien New York] interaktiv dargeboten und diskutiert. |
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| Vortragende (in alphabetischer Reihenfolge) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Univ. Prof. Dr. Martin Aigner | Univ. Klinik für Psychiatrie und Physiotherapie, Wien | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Prim. Dr. Angelika Rießland-Seifert | 1.Psychiatrische Abteilung, Otto-Wagner-Spital, Wien | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Prof. Dr. Hans-Bernd Rothenhäusler | Univ.-Klinik für Med. Psychologie und Psychotherapie, Graz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Prof. Dr. Barbara Sperner-Unterweger | Univ.-Klinik für Psychiatrie, Innsbruck | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dr. Barbara Stein | Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, Klinikum Nord, Nürnberg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Prim. Dr. Manfred Stelzig | Universitätsklinik für Psychiatrie, Christian Doppler-Klinik, Salzburg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mag. Isolde Stieg | Verwaltungsdirektion, Kosten- und Leistungsrechnung, LKH Innsbruck | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| OA Dr. Gerald Suchar | Univ.-Klinik für Med. Psychologie und Psychotherapie, Graz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mag. Manuela Werth | Univ.-Klinik für Med. Psychologie und Psychotherapie, Innsbruck | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||